Ikonen sind Fenster zum Himmel
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In unserer Gemeinschaft gibt es eine Schwester, die diese schönen Ikonen nach alter Tradition "wie noch heute auf dem Berg Athos" malt. Diese Ikonen entstehen in der Stille und Kontemplation. 
Die Darstellungen sollen an die Tradition gebunden sein, überlieferten Vorlagen folgen. Der künstlerische Spielraum ist zwar vorhanden, muß sich aber formal ganz dem Zweck des Bildes, nämlich Abbild und Symbol zu sein, unterordnen. Die Schwester  muß das Urbild bzw. die Urereignisse, wie sie in der Heiligen Schrift beschrieben werden und in der Tradition vorgegeben sind, nachbilden.
Dadurch soll der dienende Charakter der lkonenmalerei zum Ausdruck kommen. Dies wird noch deutlicher durch die traditionellen Anweisungen für die Maler: "Sie sollen ihre Arbeit mit Fasten und Gebet vorbereiten und ein, dem darzustellenden Gegenstand
angemessenes, gottwohlgefälliges Leben führen." Die Kirche weiht die Bilder, die sowohl für den Kirchenraum als auch für das Haus gemalt werden, durch Gebet, Weihrauch und gelegentlich auch durch Salbung.
Aus diesem Grund ist die  Ikone nicht nur ein Gegenstand ästhetischer Bewunderung, sondern in erster Linie ein Element des religiös-kirchlichen Lebens. Sie wird hauptsächlich in der orthodoxen Kirche des Ostens verehrt. Dort gilt sie als Mittel der Gnade, als Trägerin göttlicher Wirksamkeit, ist bisweilen Anlass zu heilendem Geschehen und innerer Umkehr. Sie ist Fenster zum Absoluten.
Sie haben die Möglichkeit diese Ikonen bei uns zu bestellen. Je nach Grösse und Aufwand berechnen wir Ihnen gerne die Kosten.